Aktuelles

Dez10

Kein Klimaschutz ohne Wärmewende

Wärmerzeugung für Heizung und Brauchwasser oft klimaschädlich und teuer / Millionen veraltete Heizungen sollten dringend ausgetauscht werden / Bund fördert Umstieg auf emissionsfreie Solarwärme mit großzügigen Zuschüssen

Berlin, den 7. Dezember 2015 – Ambitionierte Klimaschutzziele lassen sich erst erreichen, wenn Erneuerbare Energien auch bei der Wärmeerzeugung eine angemessene Rolle spielen. Darauf weist der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) anlässlich der Klimakonferenz in Paris hin. Bislang dominieren im Wärmemarkt fossile Energieträger wie Erdöl, Erdgas oder – vor allem bei der Fernwärme – Kohle. Sie verursachen große Mengen an klimaschädlichen Emissionen und unnötig hohe Kosten.

„Der Weg zur Energiewende kann nur durch den Heizungskeller führen“, sagt Helmut Jäger, zweiter Vorsitzender des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). „Wir müssen die Wärmeerzeugung konsequent auf Erneuerbare Energien umstellen und die Millionen veralten, ineffizienten und klimaschädlichen Heizungsanlagen durch moderne Anlagen mit Solarenergie ersetzen.“ Privathaushalte verbrauchen den Großteil ihrer Energie – über 80 Prozent – für Raumheizung und Warmwasserbereitung. Entsprechend fallen die Wärmekosten viel stärker ins Gewicht als die Strompreise.

„Viele Menschen wissen gar nicht, wie viel Geld eine veraltete Heizungsanlage jedes Jahr verbrennt“, so Jäger weiter. „Solange die alte Anlage noch irgendwie läuft, sehen sie keinen Grund zum Austausch – und tragen unbewusst zum Klimawandel bei.“ Mit einem neuen, effizienten Heizsystem auf Basis Erneuerbarer Energien ließen sich die laufenden Kosten erheblich verringern.

Solarwärmeanlagen sind langlebig und zuverlässig, benötigen keinen Brennstoff und werden aktuell großzügig gefördert. Das bundesweite Marktanreizprogramm unterstützt Solaranlagen zur Heizungsunterstützung mit mindestens 2.000 Euro, Anlagen zur Warmwasserbereitung mit mindestens 500 Euro.

Für einen wirksamen Klimaschutz müssen Erneuerbare Energien auch bei der Fernwärme zum Standard werden. Das Beispiel Dänemark zeigt, dass große Solarwärmeanlagen komplette Wohnsiedlungen für nur drei bis fünf Cent pro Kilowattstunde mit klimafreundlicher Wärme versorgen können. „Es ist höchste Zeit, das Klimaschutz- und Sparpotenzial der solaren Fernwärme endlich auch in Deutschland zu heben“, fordert Jäger.

Wie solare Heizungen funktionieren und welche Möglichkeiten es in Alt- und Neubau gibt, zeigt der gut sieben Minute lange Film Heizen mit der Sonne (auf Youtube: http://youtu.be/ZHT4OjHovGw).

Weitere Informationen über das solare Heizen und die staatliche Förderung gibt es auch auf www.solartechnikberater.de

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

Nov19

Preisanpassung zum Jahreswechsel

Liebe Kunden, Freunde und Partner von NATURSTROM,
die Zahl der naturstrom-Kundinnen und -Kunden wächst weiter. Mittlerweile haben sich mehr als 240.000 Haushalte und Gewerbetreibende für unseren umweltfreundlichen Strom entschieden. Dies ist umso erfreulicher, da es vor dem Hintergrund kontinuierlich einseitiger und unangemessener Kritik aus Politik und Medien am Ausbau der Erneuerbaren Energien geschieht. Immer wieder wird über die EEGUmlage sowie den angeblich übermäßig teuren Ausbau der Erneuerbaren geklagt, ohne sich jedoch die Fakten differenziert anzuschauen oder den Nutzen der Energiewende zu berücksichtigen.

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Okt24

Erneuerbare Energien keine Strompreis-Treiber mehr

Anstieg der EEG-Umlage zu rund 70 % durch Börseneffekte und Industrie-Privilegien verursacht / Anteil neuer Solaranlagen liegt nur noch bei 0,08 Cent je Kilowattstunde / BSW: Sinkende Börsenstrompreise an Verbraucher weitergeben!

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Sep24

Solarwirtschaftwarnt vor Drosseln der Energiewende

Halbierung der neu installierten Solarstromleistung in den letzten Monaten / BSW-Solar fordert Korrektur des EEG-Umlagemechanismus und Steuer-Bremse / Ausbau der Photovoltaik hat kaum noch Einfluss auf den Verbraucherstrompreis

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Sep24

Ausbau erneuerbarer Energien erfordert neue Lösungen im Netzbetrieb

dena startet Studie zur Sicherung der Stabilität im Stromnetz bis 2030

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) untersucht im Rahmen einer neuen Studie die wachsenden Herausforderungen für ein sicheres Stromversorgungssystem bis zum Jahr 2030. Die Studie wird zeigen, welche Anforderungen der Ausbau der erneuerbaren Energien an den Betrieb der Stromnetze stellt und welche Maßnahmen zur Aufrechterhaltung einer stabilen Stromversorgung zukünftig notwendig sein werden. Dabei wird untersucht, wie erneuerbare Energien, Speicher, eine flexible Steuerung des Stromverbrauchs (Lastmanagement) und die Nutzung von Leistungselektronik zur Erbringung von Systemdienstleistungen beitragen können. Die Ergebnisse der Studie werden Ende 2013 erwartet.

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Apr19

Stromsparrundgang durch die eigenen vier Wände

Verbraucher, die ihren Stromverbrauch senken und damit ihre Haushaltskasse entlasten wollen, gehen am besten systematisch vor. Die neue Broschüre der dena im Rahmen der bundesweiten Kampagne Initiative EnergieEffizienz „Strom sparen im Haushalt – Anleitung für Verbraucher“ führt die Leser von Raum zu Raum und zeigt, wo man in der eigenen Wohnung mit einfachen Maßnahmen die Stromkosten deutlich und ohne großen Aufwand senken kann: von schaltbaren Steckdosenleisten zum Ausschalten älterer Elektrogeräte über innovative Beleuchtung mittels LED bis zu den Energiesparprogrammen von Haushaltsgeräten.

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